Trainingslager 01. 08. bis 03. 08. 2003 in Großpostwitz

Es war mal wieder soweit!

Zum zweiten Mal stand ein Trainingslager in Großpostwitz auf dem Plan der 1. Männermannschaft.
Schon im Jahre 2001 war der TKV in dem Ort, nahe dem Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen, zu Gast.

Mit 16 Spielern (inkl. zwei möglichen Neuzugängen und drei Spielern der Zweiten) sowie vier Trainern, bzw. Betreuern setzte sich der Plauner Tross gen Oberlausitz in Bewegung.

Kaum angekommen, war auch schon die erste Trainingseinheit angesagt. Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten sich die Spieler bei ( zum Glück) noch lockeren Spielübungen auf das bevorstehende Wochenende vorbereiten.

Erst danach wurde die sehr ansehnliche Herberge aufgesucht, die Zimmer, oder wie einige auch meinten die Stuben, aufgeteilt und in der zu dem Hotel gehörigen Gaststätte Abendbrot gegessen. Später ging man dann zum gemütlichen Teil des Tages über.... (Nähere Informationen können beim Schreiber eingeholt werden...!)

Der Samstag sollte es dann aber in sich haben. Nach einem halbstündigem Waldlauf war für die Plauner Jungs von 9°° bis 12°° Uhr Training angesagt. Bei mehreren verschiedenen Sprint- und Schussübungen konnten weitere Grundlagen für die kommende schwere Saison geschaffen werden, nach dem in den zurückliegenden Wochen beide Trainer schon die Kondition der Spieler auf der Jahnhöhe geschliffen haben.
Der Schweiß floss in Strömen und das Wasser war bei allen sehr begehrt. Für immer neuen Nachschub von dem kostbaren Nass sorgte an diesem Tag El Präsidente Bernd Goebel, der wohl einzige Boss, der gleichzeitig Wasserträger ist.

15°° Uhr am Nachmittag stand dann ein Match gegen die 2. Vertretung des SV Großpostwitz auf dem Programm. Der TKV fand trotz der enormen Hitze schnell zu seinem Spiel, hatte einige gute Szenen vor dem gegnerischen Tor und konnte eine 2:1 Führung mit in die Halbzeitpause nehmen. Nach dem Wechsel wurde mehrfach ausgetauscht und auch die Strapazen der vergangen Tage merkte man den Kickern klar an. So trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten 3:3 Unentschieden. TKV - Trainer Laudeley war dennoch am Ende im Großen und Ganzen zufrieden und meinte nach dem Spiel, das vor allem der kämpferische Einsatz bei allen Akteuren gestimmt hat!

Aufgebot TKV: Nr 1, Dietel, Voigt, Ahrens, Simon, Seeger, Thömel, Wagner, Nr.9, Günther, Lerche eingewechselt wurden: Goebel, Helbig, Mottl, Kunze Tore für den TKV: 0:1 Nr.9, 1:2 Seeger ( Elfm.), 2:3 Thömel

Wer nun dachte, dass am nächsten Tag die Qualen vorbei seien, sah sich sehr schnell getäuscht. Spätestens beim allseits beliebten morgendlichen Frühsport merkte jeder sofort die Leiden und Blessuren seines gestählerten Körpers.
Doch auch das Trainergespann hatte sein Einsehen mit der Mannschaft - so wurde am Mittag das Trainingslager mit einem kleinen Spielchen abgeschlossen, welches einige wegen diversen Verletzungen schon nicht mehr bestritten haben.

Das Fazit am Ende:

Die Unterkunft und das Essen waren sehr gut, der mannschaftliche Zusammenhalt wurde weiter ausgebaut. Ob sich das intensive Training gelohnt hat, wird die Saison in der 1. Kreisliga zeigen. Einen Dank noch einmal an den Wirt, - keiner rrrollte das R besser als er. Das Bierrr und das RRRadler haben bestens geschmeckt.

Randnotizen:
Die Gerüchteküche brodelte: Was wäre bloß aus dem Versuch der aufdringlichen Kontaktaufnahme des Schiedsrichters zu den TKV-Spielern Hendrik Voigt und Jörg Simon, unter der Dusche und später in der Gästekabine geworden, hätten diese nicht so schnell die Flucht ergriffen? Wollte er ein Autogramm...? Wollte er gar nur das Duschbad...? Oder wollte er sich für die Szene kurz vor Schluss zum umstrittenen Elfmeterpfiff und dem damit verbunden 3:3 Ausgleich rechtfertigen...? Stellte er doch die These in den Raum: Bei Blut im Strafraum gibts bei mir immer Elfmeter. Nur kann doch unser Abwehrrecke Robert Mottl nichts für das plötzliche Nasenbluten seines Gegenspielers beim fairen Kopfballduell! Der seltsame Schiri hatte etwas dagegen! Er rannte nach dieser Situation zwar noch zur Seitenauslinie, fragte seinen Assistenten (der auch nichts strafbares gesehen hat) um dann völlig, für jeden logisch und nachvollziehbar Strafstoß zu pfeifen! Hätte er es mal nicht getan... dann könnte er sich vielleicht größere Chancen bei den Herren Voigt und Simon ausmalen...! Wer weiß...?

Auf Günther Stephan, alias Brummel, kommt nachträglich sicher noch eine Menge Ärger zu. Er erhält vorraussichtlich von der Lausitzer Polizei eine Anzeige wegen schwerer Sachbeschädigung und Ruhestörung. Laut Zeuge, Bernd Goebel, hätte er während dem Schlaf das gesamte Mobilar zersägt.(RWA)